Zwischen Lichtern, Farben und dem Zauber der Kirmes

Meine ersten Eindrücke von Kunst entstanden nicht in Galerien oder Museen, sondern auf den Volksfestplätzen Deutschlands. Dort, wo Lichterketten den Himmel erhellen, Fahrgeschäfte in kräftigen Farben glänzen und jede Fassade eine eigene Geschichte erzählt.

Schon als Kind faszinierte mich diese einzigartige Welt. Die handgemalten Schriften, die kunstvoll gestalteten Fronten der Fahrgeschäfte und die intensive Farbgebung der Schaustellerbetriebe zogen mich magisch an. Während andere Kinder die Kirmes besuchten, war sie mein Alltag.

Diese besondere Umgebung prägte mein Verständnis von Gestaltung nachhaltig. Hier lernte ich, dass Kunst Aufmerksamkeit erzeugen, Emotionen wecken und Menschen begeistern kann. Die Verbindung aus Nostalgie, Lebensfreude und visueller Kraft bildet bis heute die Grundlage meiner künstlerischen Handschrift.

Nach einigen Jahren, in denen die Kunst aus beruflichen und privaten Gründen weniger Raum einnahm, fand ich durch moderne Technologien einen neuen Zugang zu meiner Kreativität. Besonders die Möglichkeiten der Künstlichen Intelligenz eröffneten mir völlig neue Wege, Ideen sichtbar zu machen und kreative Konzepte umzusetzen.

Für mich ist KI kein Ersatz für Kunst, sondern ein Werkzeug, das neue kreative Freiheiten schafft. Sie ermöglicht es, Visionen zu entwickeln, Motive neu zu denken und Geschichten auf moderne Weise zu erzählen.

So entstand DANO POPART – die Verbindung aus jahrzehntelanger Gestaltungserfahrung, der Leidenschaft für starke Motive und den nahezu unbegrenzten kreativen Möglichkeiten unserer Zeit.

Daniel Geibel x documenta 13

Ein weiterer Meilenstein in der künstlerischen Laufbahn von Daniel Geibel war die Auseinandersetzung der renommierten Chicagoer Kunstkritikerin Lori Waxman mit seinem Werk „The Rocket“ im Rahmen der documenta 13.

In ihrer Besprechung widmete sich Waxman den konzeptionellen und visuellen Aspekten der Arbeit und ordnete das Werk in den internationalen Diskurs zeitgenössischer Kunst ein. Die Aufmerksamkeit einer international anerkannten Kritikerin auf einer der weltweit bedeutendsten Ausstellungen für Gegenwartskunst unterstreicht die Relevanz und Strahlkraft des Projekts.

Die Resonanz auf „The Rocket“ trug dazu bei, das Werk einem breiteren Publikum zugänglich zu machen und die künstlerische Position von Daniel Geibel im Kontext aktueller gesellschaftlicher und ästhetischer Fragestellungen sichtbar zu machen.

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Meine Vita

Geboren 1972 in Göttingen, entwickelte ich bereits früh ein ausgeprägtes Interesse für Gestaltung, Malerei und Design.

Nach meinem Schulabschluss absolvierte ich eine Ausbildung zum Schauwerbegestalter. Bereits während meiner Lehrzeit war ich deutschlandweit tätig und gestaltete Fahrgeschäfte, Verkaufswagen und Schaustellerbetriebe von München bis Hamburg. Diese Arbeit vermittelte mir nicht nur handwerkliche Präzision, sondern auch ein tiefes Verständnis für großformatige Gestaltung und wirkungsvolle Bildsprache.

Im Anschluss absolvierte ich meinen Wehrdienst und erhielt die Möglichkeit, mehrere Monate in Kanada zu verbringen. Zahlreiche Reisen und Auslandsaufenthalte erweiterten in den folgenden Jahren meinen Horizont und lieferten wertvolle Impulse für mein kreatives Schaffen.

Über viele Jahre hinweg bildete ich mich kontinuierlich weiter, arbeitete mit unterschiedlichen Techniken und ließ mich von verschiedensten kulturellen Einflüssen inspirieren. Die Verbindung von klassischer Gestaltung, moderner Pop-Art und zeitgemäßer visueller Kommunikation wurde dabei zunehmend zum Mittelpunkt meiner Arbeit.

Heute lebe ich mit meiner Familie und bin Vater von zwei Söhnen. Mit DANO POPART verbinde ich traditionelle Gestaltungskompetenz, kreative Leidenschaft und moderne Technologien zu einzigartigen Kunstwerken mit Wiedererkennungswert.

Mein Ziel ist es, Kunst zu schaffen, die auffällt, Emotionen weckt und Menschen begeistert – genau wie die Welt, die mich einst geprägt hat.

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